Fototipp Nummer 1: Bildqualität und Bildgröße

Bei digitalen Kameras kann man die Bildqualität bzw. die Bildgröße einstellen. Schauen Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera nach, wie das geht. Stellen sie hier jeweils auf die höchsten Werte für JPG ein, die Ihre Kamera erlaubt.

Der Grund ist ganz einfach: je geringer Sie diese Werte einstellen umso weniger Details enthalten Ihre Aufnahmen. Sie nützen durch zu geringe Einstellungen also nicht die volle Auflösung, die Ihre Kamera bietet (wenn Ihre Kamera auch eine Option für RAW anzeigt so ist das nicht unbedingt notwendig, aber mit RAW hätten Sie noch mehr Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung, deshalb wird das RAW-Format auch sehr gerne von Profis verwendet). Bei "heiklen" Fotoaufgaben stelle ich immer die Option JPG und RAW ein ("sicher ist sicher").

Ich habe einmal einen guten Spruch gehört: "Wenn man nicht mit der besten Qualität, die seine Kamera bietet, fotografiert, dann ist das so, als ob man mit einem Ferrari immer nur 30 Km/h fährt". Da ist was Wahres dran! Sie haben vielleicht beim Kauf Ihrer Kamera darauf geachtet, dass der Sensor eine hohe Anzahl an Megapixel bietet. Wenn Sie dann nicht die höchste Einstellung wählen, dann nützen Sie die Fähigkeiten Iherer Kamera ganz einfach nicht aus. 

Sie werden sehen, dass die Fotos an Schärfe und Detailreichtum gewinnen und vor allem beim Drucken ist der Unterschied enorm. Vor allem auch wenn Sie nur einen Teil des Fotos verwenden ("ausschneiden"). Es wäre doch schade, wenn ein tolles Urlaubspanorama, von dem Sie zu Hause gerne ein 30 x 40 cm – Poster machen lassen möchten gar nicht für eine solche Größe geeignet ist, weil die Qualität auf der Kamera zu gering eingestellt war.

Das Fatale an der Sache ist auch, dass es einem am am Display oder auch am PC-Bildschrim gar nicht groß auffällt, dass man nicht mit der höchten Stufe fotografiert, weil sowohl auf einem PC-Bildschirm als auch auf den Displays von Kameras oder Smartphones eine geringere Einstellung für dir Darstellung genügt.

Wie gesagt, beim Drucken oder bei Ausschnitten rächt sich dann die falsche Einstellung.

Kein Vorteil ohne Nachteil: die Dateien für die Fotos werden deutlich größer. Dass heißt Sie bringen weniger Fotos auf die Speicherkarte. Versenden per Mail wird dann mit solchen großen Datein ein Problem.Aber ich denke, das sind sicher keine Argumente dafür mit geringerer Qualität zu fotografieren, weil Speicherkarten heute kein Kostenfaktor mehr sind. Es steht die Ersparnis in keiner Relation zu hinterher mangelhaften Urlaubs- oder anderen wichtigen Fotos.

Jetzt könnte man fragen: "weshalb kann man dann überhaupt auch eine kleinere Bildgröße einstellen?". Also wenn Sie zum Beispiel bei einer wichtigen Veranstaltung fotografieren und die Kapazität Ihrer Speicherkarte geht dem Ende zu und Sie auch keine Reservekarte haben, dann können Sie eine geringere Bildgröße einstellen und so eben in etwas "schlechterer" Qualität weiterfotografieren. Es haben ja durch das Reduzieren "mehr" Fotos platz auf der Karte. Es ist so immer noch besser als gar keine Fotos machen zu können. Oder wenn Sie Fotos nur für das "Einstellen" in Will Haben brauchen, dann ist ebenfalls nicht die "höchste" Einstellung nötig, denn die Fotos werden ja nicht gedruckt sondern nur am Bildschirm oder Display abgebildet. Aber auf keinen Fall vergessen, danach wieder zurück auf die größte Bildgröße einzustellen, denn es wäre fatal, dann am nächsten Wochenende bei der Taufe der Nichte mit einer ganz miesen Auflösung zu fotografieren.

Das ist auch der Grund, warum ich die Einstellung nie verkleinere. Viel zu groß ist die Gefahr auf das zurückstellen zu vergessen. Wenn ich wirklich Fotos in geringerer Auflösung brauche, dann verkleinere ich in einem Fotobearbeitungsprogramm. 

 

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